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Zukünftige Fortbildungen 2022

Hier finden Sie das aktuelle Angebot des Chemielehrerfortbildungszentrums Dortmund in 2022

 

  • Die Programmübersicht für das Jahr 2022 steht hier zum Download bereit.

  • Das Programmheft für das Jahr 2022 steht hier zum Download bereit.

 

Gerne informieren wir Sie über neu hinzukommende Angebote auch über unseren E-Mail-Verteiler, in den wir Sie gerne aufnehmen. Schicken Sie dazu bitte eine E-Mail an:

 


 

Messen leicht gemacht: Neue Techniken zur Erfassung und Auswertung von Messdaten

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Di., 18. Oktober 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 04.10.2022) Diese Fortbildung ist bereits ausgebucht. Eine Anmeldung ist nur noch auf Warteliste möglich.

 

Veranstalter:  Dr.Thomas Roßbegalle, Bert-Brecht-Gymnasium Dortmund, Ralf van Nek, ZfsL Arnsberg, Dr. Andreas Homann, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Eine Titrationskurve in ihrem Entstehen verfolgen, Äquivalenzpunkte und damit analytische Ergebnisse schnell ablesen, Daten und Kurven einfach austauschen (z.B. bei arbeitsteiligem Vorgehen), vergleichen und abspeichern? Digitale Systeme für den naturwissenschaftlichen Unterricht versprechen solche Möglichkeiten – bieten sie sie auch? Die Digitalisierung voranzutreiben und in den Schulen zu etablieren ist erklärtes Ziel einer zukunftsgerechten Bildung. Der Medienkompetenzrahmen NRW sieht u.a. den zielgerichteten Einsatz von digitalen Werkzeugen vor. Im Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung ist darüber hinaus die Aufnahme von Messdaten und ihre Auswertung und Reflexion ein zentraler und genuiner Gegenstand des Fachs Chemie. Bei der Vernetzung mit dem Fach Mathematik lassen sich zunächst einfache, zunehmend auch komplexere quantitative Zusammenhänge ableiten und formal be-schreiben. In den letzten Jahren sind zu den etablierten Systemen der computergestützten Messwertaufnahme, die um den AK Kappenberg entstanden sind, neue technische Verfahren entwickelt worden, die mit Bluetooth fähigen Sensoren und passender Software arbeiten oder aber kostengünstige Sensoren mit Hilfe einfacher und kostengünstiger Rechnersysteme (Raspberry Pi) nutzen und gleichzeitig die Kooperation bei der Messwertauswertung erleichtern. Einen Überblick über ausgewählte Möglichkeiten der Digitalisierung in diesem Bereich zu geben und sie praktisch zu erproben (Messwertaufnahme, Auswertung, Speicherung, Datenaustausch) soll das Ziel dieser Fortbildung sein. Dabei können auch Fragen nach dem Nutzen für den Erkenntnisgewinn und für Arbeitsformen gestellt werden, Probleme (auch technischer Art) erörtert und Kosten und Nutzen abgewogen werden.

 

Hinweis: Bitte bringen Sie eigene Endgeräte (Tablets, Smartphones) zur Fortbildung mit.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

Was tun, wenn man sauer ist? –  Möglichkeiten der Digitalisierung von Chemieunterricht am Beispiel des Inhaltsfeldes „Säuren und Basen“

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Di., 25. Oktober 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 11.10.2022)
Do., 27. Oktober 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Do., 13.10.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Andreas Homann, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

In den letzten Jahren ist der Chemieunterricht zweifellos bunter und digitaler geworden. Als Experimentalwerkzeuge gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Instrumenten, um Messwerte zu erfassen und zu bearbeiten, in Gestalt von Animationen und Simulationen können digitale Medien hilfreiche Lernwerkzeuge sein. E-Books bieten – seien sie kommerziell vertrieben oder individuell gestaltet – sich als Lernbegleiter an. Die Fortbildung bietet einen Überblick und macht Vorschläge, wie die Chancen der Digitalisierung in einem der klassischen Inhaltsfelder des Chemieunterrichts „Säuren und Basen“ genutzt werden können, um Unterricht weiterzuentwickeln. So ist es u.a. möglich, mit Hilfe digitaler Aufgabenformate und Diagnoseinstrumente Unterricht einerseits zu individualisieren. Andererseits bieten digitale Tools die Möglichkeit, kollaborativ Unterrichtsergebnisse zu erarbeiten und zu dokumentieren. Eigene Animationen bis hin zur Augmented Reality helfen, Modellvorstellungen zu entwickeln und zu festigen.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

(Schüler-)Schwierigkeiten analysieren und darauf reagieren

Veranstaltungsort: Diese Fortbildung wird in digitaler Form über die Plattform ‘Zoom’ stattfinden. Den Zugangslink zu der Fortbildung erhalten Sie einige Tage vor Fortbildungsbeginn.

 

Mi., 26. Oktober 2022 14:00-18:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Mi., 12.10.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Christina Krabbe, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Die Anpassung des Unterrichts an die individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler:innen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, der sich Lehrkräfte immer wieder stellen müssen. Vor einer solchen Anpassung muss eine genaue Beobachtung und Analyse der Lernsituation und der Schülerschwierigkeiten erfolgen. In der Fortbildung werden zunächst Wege vorgestellt, Unterricht für heterogene Lerngruppen zu planen. Daran anschließend werden Unterrichtsvideos realer Unterrichtssituationen analysiert und die (Schüler-)Schwierigkeiten identifiziert. Auf Grundlage dieser Befunde werden Unterrichtsmaterialien adaptiert. Thematisch geht es dabei um die energetische Nutzung nachwachsender und fossiler Brennstoffe und deren Einfluss auf den Kohlenstoffkreislauf.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

Vom Brombeersaft bis zur OLED: Farbstoffe und Farbigkeit

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Di., 08. November 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 25.10.2022)
Do., 10. November 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Do., 27.10.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Andreas Homann, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Sowohl Werkstoffe als auch Farbstoffe sind verbindliche Unterrichtsinhalte des Kernlehrplans für die Sekundarstufe II im Inhaltsfeld 4. Aus den aktuellen Vorgaben für das Zentralabitur 2022 und 2023 geht hervor, dass ein spezielles Augenmerk dabei auch auf die Synthese der Azofarbstoffe sowie auf die Farbigkeit von Stoffen unterschiedlicher Farbstoffklassen gelegt wird. Passend dazu erhalten Sie in dieser Fortbildung u.a. die Gelegenheit zwei unter-schiedliche Azofarbstoffe und Indigo herzustellen. Auch Textilien können damit gefärbt werden. Darüber hinaus bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Experimente zum Thema Farbstoffe und Farbigkeit durch-zuführen. Synthetisieren Sie weitere Farbstoffe, extrahieren Sie Farbstoffe aus Lebensmitteln oder betrachten Sie sie in ihrer Funktion als Indikatoren. Stellen Sie Leuchtfarben, Zaubermaler und Tintenkiller her und bilden Sie Indikatoren aus Naturstoffen, die traditionelle Stoffe wie Phenolphthalein ersetzen können. Und schließlich sollen neue Techniken wie Farbstoffsolarzellen und OLEDs in Experimenten nachgestellt und in ihrer Funktionsweise untersucht werden. Für die genauere Untersuchung der selbst hergestellten oder extrahierten Farbstoffe steht ein Fotometer zur Verfügung, sodass auch Absorptionsspektren erstellt wer-den können.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

Organische Elektronik – Vom Forschungslabor ins Klassenzimmer

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Do., 17. November 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: 03.11.2022)

 

Veranstalter:  Prof. Dr. Amitabh Banerji (Universität Potsdam)

 

In Zeiten des Klimawandels und der „Fridays-For-Future“ Bewegungen wird die Forderung nach neuen, innovativen und lebensweltbezogenen Themen und Kontexten im Unterricht so laut wie nie zuvor. Denn es reicht nicht aus, Schlagworte wie „Klimagase“, „Elektromobilität“, oder „Solarzellen“ lediglich zu kennen. Vielmehr ist es notwendig die grundlegenden naturwissenschaftlich-technischen Zusammenhänge zu verstehen und miteinander zu vernetzen. Die Organische Elektronik ist ein aktuelles Forschungsgebiet, das sich mit innovativen Produkten wie OLEDs (organische Leuchtdioden) oder Organischer Photovoltaik (OPV) beschäftigt. Aufgrund der Materialeigenschaften der verwendeten Moleküle können die elektronischen Bauteile in Zukunft flexibel, transparent oder sogar per Druckverfahren hergestellt werden. Im Workshop werden die theoretischen Grundlagen zu LEDs und zur Elektrolumineszenz speziell in organischen Leuchtdioden erarbeitet. Dabei wird auf die Besonderheit der verwendeten Polymere eingegangen, die aufgrund eines durchkonjugierten π-Elektronensystems über Halbleitereigenschaften verfügen. Zudem erhalten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, mithilfe des didaktischen Koffersets Organic Photo Electronics OLEDs und OPVs selbst zu bauen und zu untersuchen. Die Versuchsschritte sind dabei so ausgearbeitet, dass sie mit etwas Übung auch im Unterricht mit Schüler:innen umgesetzt werden können. Außerdem werden Arbeitsblätter und digitale Lernmaterialien vorgestellt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe II

 


 

Gamification und Game-based Learning im Chemieunterricht

Veranstaltungsort: Diese Fortbildung wird in digitaler Form über die Plattform ‘Zoom’ stattfinden. Den Zugangslink zu der Fortbildung erhalten Sie einige Tage vor Fortbildungsbeginn.

 

Mo., 21. November 2022 14:30-18:30 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Mo., 07.11.2022)

 

Veranstalter:  David Hauck, M.Ed., Leonie Jasper, M.Ed., Saskia Tutt, M.Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Laut aktuellen Studien gehören Videospiele zur Lebensrealität von über 90% von Kindern und Jugendlichen. Im Schnitt zocken 10-18-Jährige täglich fast zwei Stunden am Computer, an der Spielekonsole, am Smartphone oder am Tablet. Videospielelemente lassen sich jedoch nicht nur zur reinen Unterhaltung, sondern im Rahmen von gamifizierten Lehr-Lernangeboten auch im Unterricht nutzen, um Schüler:innen zu motivieren, Inhalte zu vermitteln oder spielerisch zu festigen. Damit das Lernen aber nicht zur reinen Spielerei wird, gilt es einige Dinge zu beachten, damit ein Game-basiertes Szenario sein volles didaktisches Potenzial entfalten kann. Im Rahmen dieser Fortbildung stellen wir Ihnen einige wichtige Prinzipien zur Umsetzung von gamifiziertem Lernen vor sowie einige Werkzeuge, mit denen das gelingen kann. Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt darin, dass Sie sich selbst intensiv mit den vorgestellten Anwendungen auseinandersetzen.

 

Hinweis: Betreten Sie den Zoom-Raum bitte mit einem PC bzw. Laptop. Damit Sie die Anwendungen bestmöglich nutzen können, empfehlen wir zusätzlich, ein weiteres Endgerät (Tablet, Smartphone, zweiter PC/Laptop, …) bereitzuhalten.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

Experimentieren in der Advents- und Weihnachtszeit

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Do., 24. November 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 10.11.2022)
Di., 29. November 2022 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 15.11.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Andreas Homann, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Eine grundlegende Erkenntnis der Lernforschung ist, dass Wissen am besten in geeigneten Zusammenhängen, also in Kontexten erworben wird. Dabei soll die bei Schüler:innen anzutreffende Freude am Entdecken und Lernen genutzt und weiter gefördert werden. Was liegt in der Advents- und Weihnachtszeit also näher, als diesen Kontext zu nutzen, um Alltagserfahrungen in den Unterricht einzubetten und mit einem der grundlegenden Ziele des Chemieunterrichtes, dem experimentellen Erkenntnisgewinn, zu verknüpfen? In dieser Fortbildung lernen Sie unseren experimentellen Adventskalender kennen, der Ihnen 24 Experimente für den kompetenzorientierten Einsatz in Ihrem Chemieunterricht bietet. Bei diesem Angebot handelt es sich um eine Zusammenstellung von Versuchen aus verschiedenen experimentellen Fortbildungsveranstaltungen am Chemielehrerfortbildungszentrum, die zum einen zum Kontext Weihnachten passen aber auch in anderen Kontexten im Verlauf eines Schuljahres eingesetzt werden können. Sie erhalten umfangreiche Begleitmaterialien mit Anleitungen und ausführlichen Beschreibungen der Versuche.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

On Tour – Schule und Betrieb treffen sich

Veranstaltungsort: Stauf in Wilnsdorf, EVONIK im Chemiepark Marl, BASF-Coatings in Münster-Hiltrup [Anfahrt]

 

Fr., 02. Dezember 2022 (Stauf) 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 18.11.2022)
Mo., 05. Dezember 2022 (Evonik) 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 18.11.2022)
Mi., 07. Dezember 2022 (BASF) 09:00-16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Di., 18.11.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Andreas Homann, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund, Kooperationsveranstaltungen mit dem Westfälischen Arbeitgeberverband Chemie Bochum

 

Auch in diesem Jahr wird im Dezember unsere beliebte Veranstaltung „On Tour – Schule und Betrieb treffen sich“, die wir für den Westfälischen Arbeitgeberverband für die chemische Industrie durchführen, wieder stattfinden. Dabei können Sie wählen, ob Sie mit uns bei der Firma Evonik im Chemiepark in Marl, bei der BASF in Münster Hiltrup oder aber bei der Firma Stauf in Wilnsdorf „On Tour“ sein möchten. Egal, zu welcher Veranstaltung sie sich anmelden, bei jedem der drei Termine treffen wir uns morgens um 9h direkt am Betrieb und starten den Tag mit einer Werksführung. Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung erhalten Lehrerinnen und Lehrer einen Überblick, welche Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt an die ihnen anvertrauten Schüler:innen gestellt werden. Die wichtigsten Aspekte zur Berufsorientierung bzw. -ausbildung werden ausführlich diskutiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben Sie die Gelegenheit, in einem Workshop die für Sie zusammengestellten Schülerexperimente im Labor auszuprobieren. Das genaue Themengebiet dieser Experimente wird im Laufe des Jahres noch auf unserer Homepage bekanntgegeben.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 


 

Biochemische Grundlagen zu den Inhaltsstoffen natürlicher und industriell erzeugter Lebensmittel und deren Analytik – am Beispiel versteckter Zucker in Supermarktprodukten, Inhaltsstoffen der Äpfel und Naturstoffe als Superfood und Heilmittel

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrt]

 

Do., 08. Dezember 2022 09:00 bis ca. 16:00 Uhr Anmeldung (Anmeldeschluss: Do., 24.11.2022)

 

Veranstalter:  Dr. Christa Jansen, MINT Beratung Schule & Beruf, Friesenheim b. Mainz

 

In einem Workshop werden die chemischen und biologischen Grundlagen der vielen verschiedenen Zuckerarten dargestellt, die in der menschlichen Ernährung eine Rolle spielen. Es wird dabei besonderes Augenmerk auf die aktuellen Ernährungsgewohnheiten und Moden in biochemischer Hinsicht Bezug genommen, wie z.B. Low Carb, industrielle Lebensmittel mit großen Mengen an Glucose-Sirupen, natürliche Nahrungsquellen und deren Zuckergehalte und Bedeutung. Polysaccharide, ihre biochemische Relevanz im Organismus werden ebenso dargestellt wie die Verwendung von Zuckeraustauschstoffen. Es wird auch ein besonderer Aspekt auf das Erlernen eines konsumkritischen Verhaltens der Schülerinnen und Schüler gelegt. Vertieft werden die verschiedenen Aspekte durch experimentelle Analytik der Mono,- Di- und Polysaccharide in einer reichen Auswahl an natürlichen Lebensmitteln und Supermarktprodukten des täglichen Bedarfs. Zusätzlich werden die ernährungsphysiologisch relevanten Inhaltsstoffe der Äpfel betrachtet. Wie kommen sie dem Organismus zu Gute? Mit Hilfe einfacher analytischer Methoden, geeignet für den Unterricht, werden Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Säuren, Vitamine und Sekundärmetabolite bestimmt. Anschließend wollen wir uns nachmittags den Sekundärmetaboliten, die jeder als Naturstoffe kennt, ob in Obst oder Gemüse, unter den Aspekten Superfood, Heilmittel und Giftstoffen zuwenden und ihre Bedeutung für unsere Ernährung und Gesunderhaltung beleuchten. Der Vortrag betrachtet die sekundären Naturstoffe, die in der Biochemie von den primären abgegrenzt werden, die für den Bau- und Betriebsstoffwechsel essentiell sind. Zu diesen Naturstoffen zählen u.a. Anthocyane, Carotinoide, Polyphenole, Glucosinolate, Saponine, Antibiotika, Alkaloide sowie die Vielzahl an naturheilkundlich bekannten Substanzen aus einer Vielzahl von Pflanzen sowie die Giftstoffe aus Flora und Fauna. Ein besonderes Augenmerk wird auf die in den Lebensmitteln vorkommenden Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) gelegt, die ubiquitär vorkommen. Zu den Naturstoffen als Superfood aus Lebensmitteln werden einfache, im Unterricht gut und schnell durchführbare Experimente im experimentellen Teil durchgeführt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrer:innen der Sekundarstufe I und II

 




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Kontakt

Kirsten Krebs
Tel.: 0231 755-3878

 

Dr. Andreas Homann

Prof. Dr. Insa Melle